Schaden durch Schiffsfonds

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) titelte bereits im November 2012, dass für Schiffsfonds eine Insolvenzwelle droht, da angesichts von Überkapazität und sinkenden Charterraten vielen Fonds die Zahlungsunfähigkeit drohe und Anleger daher bei Schiffsfonds mit hohen Verlusten rechnen müssten. Siehe: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/ueberkapazitaet-und-sinkender-charterraten-schiffsfonds-droht-eine-insolvenzwelle-11973085.html

Trotz der Tatsache, dass sich eine Überkapazität gerade bei Massengutfachtern (Bulker) ab Ende 2008 abzeichnete, wurden weitere Schiffsfonds in den Jahren 2009 bis sogar 2012 aufgelegt.

Befeuert wurde dieses Wachstum in Deutschland unter anderem auch von der HSH Nordbank welche sich - laut Bericht von Panorama3 - anschickte der größte Schiffsfinanzierer der Welt zu werden (http://www.ndr.de/nachrichten/HSH-Nordbank-Steuergeld-fuer-Pleiteschiffe,hsh376.html).

In den Fondsprospekten findet sich vielfach kein Hinweis auf die bereits seit 2009 bestehende Überkapazität und die damit verbundenen Risiken der Beteiligung. Im Rahmen von Schadenersatzklagen gegen die Gründungsgesellschafter der Fonds besteht die Möglichkeit den Verlust des eingesetzten Kapital ersetzt zu verlangen.


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