Conti Amethyst

Die Einwerbung von Kommanditisten der Conti 176. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG „MS Conti Amethyst“ Schifffonds begann im November 2011. Die MS Conti Amethyst ist ein Supramax-Bulker-Schiff, welches von der Conti Unternehmensgruppe im April 2008 von der Brighton Shipping Company Co., Ltd, Naussau – noch im Bau befindlich – übernommen worden war.

Der Baupreis für das Schiff betrug – wie auch bei den Schwesterschiffen MS Conti Ametrin und MS Conti Almandin - 39.900.000,- US$. Die Commerzbank AG und die Deutsche Schiffsbank, Hamburg, finanzierten den Baupreis. Sie gewährten einen Zwischenfinanzierungskredit in Höhe von 37,1 Mio. US$, welcher bei Ablieferung des Schiffes in Höhe von 9,1 Mio. US$ teilweise zurückgeführt werden musste und im Übrigen in ein Schiffshypothekendarlehen umgewandelt wurde. Durch das eingeworbene Kommanditkapital von planmäßig 14,5 Mio. € sollte die Verpflichtung zur Teilrückführung des Kredits erfüllt werden.

Zu Beginn des Jahres 2011 wird in einer Fachzeitschrift mitgeteilt, dass das Kapazitätswachstum in der Bulker-Schifffahrt so stark war, dass es auch durch die gestiegene Transportnachfrage in diesem Segment nicht abgefedert werden konnte, so dass es zu einem deutlichen Rückgang der Charterraten kam. Der Prospekt beschreibt dennoch ein positives Marktumfeld und preist eine angeblich hohe Verschrottungsrate im Bulker-Segment an, obwohl tatsächlich eine nur mäßige Verschrottung die Problematik der Überkapazität weiter verschärfte, was ebenfalls den Fachmedien zu entnehmen war.
Es liegt daher ein Prospektfehler vor, welcher– nach Ansicht von Witt Rechtsanwälte - einen Schadenersatzanspruch der Anleger gegen die Gründungsgesellschafter nach den Grundsätzen der Prospekthaftung im weiteren Sinne begründet.

Witt Rechtsanwälte informiert Sie gerne in einem kostenlosen Informationsgespräch über die weiteren Möglichkeiten.