Conti Lapislazuli

Der Prospekt des Conti 170. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG „MS Conti Lapislazuli“ Schifffonds stammt vom 18.05.2011. Die MS Conti Lapislazuli ist ebenfalls ein Supramax-Bulker mit einer Tragfähigkeit von 57.000 tdw.

Die Beteiligungsgesellschaft hat den Bauauftrag für die MS Lapislazuli im Dezember 2006 an eine chinesische Werft erteilt. Auslieferungstermin für das Schiff war laut Prospekt der 31.07.2011.

Der Baupreis für das Schiff betrug 34.669.000,- US$. Dieser wurde durch die Deutsche Schiffbank AG, Bremen Hamburg und die Commerzbank AG, Hamburg finanzierte. Sie gewährten einen Zwischenfinanzierungskredit in Höhe von 34 Mio. US$ gewährt, welcher bei Ablieferung des Schiffes teilweise zurückgeführt werden musste und im Übrigen in ein Schiffshypothekendarlehen in Höhe von 26,9 Mio. US$ umgewandelt wurde. Durch das eingeworbene Kommanditkapital von planmäßig 11 Mio. € sollte die Verpflichtung zur Teilrückführung des Kredits erfüllt werden.

In Fachveröffentlichungen aus dem Jahr 2010 und vom April 2011 ist immer wieder die Rede von einer sich immer weiter vergrößernden Überkapazität, welche die Charterraten unter Druck setzt. Im Jahr 2011 war auch klar, dass der erwartete Anstieg der Verschrottungsrate ausblieb. Dennoch wurden der MS Conti Lapislazuli „attraktive Marktaussichten“ im Prospekt bescheinigt. Nach Ansicht von Witt Rechtsanwälte liegt hierin eine falsche Darstellung der Chancen und Risiken der Beteiligung.
Es liegt daher ein Prospektfehler vor, welcher– nach Ansicht von Witt Rechtsanwälte - einen Schadenersatzanspruch der Anleger gegen die Gründungsgesellschafter nach den Grundsätzen der Prospekthaftung im weiteren Sinne begründet.

Witt Rechtsanwälte informiert Sie gerne in einem kostenlosen Informationsgespräch über die weiteren Möglichkeiten.