Conti Tansanit

Der Conti 178. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG „MS Conti Tansanit“ Schifffonds warb ab Juli 2011 die Anleger ein. Die MS Conti Tansanit ist ein Postpanamax-Bulker mit einer Tragfähigkeit von 92.500 tdw.

Die Beteiligungsgesellschaft ist im Juni 2008 in den mit der Valley Shipping Co. Ldt. bestehenden Bauvertrag über die MS Conti Tansanit eingetreten. Ablieferungsdatum war nach dem Bauvertrag der 30.09.2011.

Der Baupreis für das Schiff betrug 55.858.000,- US$. Die HSH Nordbank gewährte der Beteiligungsgesellschaft einen Kredit über 57 Mio. € als Zwischenfinanzierungskredit. Dieser war bei bei Ablieferung des Schiffes teilweise zurückzuführen und wurde im Übrigen in ein Schiffshypothekendarlehen umgewandelt. Durch das eingeworbene Kommanditkapital von planmäßig 17 Mio. € sollte die Verpflichtung zur Teilrückführung des Kredits erfüllt werden.

Dass bereits seit dem Jahr 2009 eine immer größer werdende Überkapazität auf dem Bulker-Schiffsmarkt die Rentabilität belastete, musste auch der Conti Gruppe aufgrund von Fachveröffentlichungen bekannt gewesen sein. Dennoch spricht der Prospekt im Juli 2011, als die Krise fast ihren Höhepunkt erreicht hatte, immer noch von einem mittelfristig positivem Marktumfeld. Nach Auffassung von Witt Rechtsanwälte liegt hierin eine falsche Darstellung der Marterwartungen und damit der Chancen und Risiken der Beteiligung.

Witt Rechtsanwälte geht daher davon aus, dass einen Schadenersatzanspruch der Anleger gegen die Gründungsgesellschafter nach den Grundsätzen der Prospekthaftung im weiteren Sinne begründet ist.

Die HSH Nordbank wird bis Februar 2018 abgewickelt, auch hieraus könnten sich weitere Belastungen für den Fond ergeben. Witt Rechtsanwälte informiert Sie gerne in einem kostenlosen Informationsgespräch über die weiteren Möglichkeiten.