Conti Selenit

Der Conti 154. Schifffahrts-GmbH & Co. Bulker KG „MS Conti Selenit“ Schifffonds wurde ab November 2009 vertrieben. Die MS Conti Selenit ist ein Panamax-Bulker mit einer Tragfähigkeit von 75.200 tdw.

Die Beteiligungsgesellschaft eine chinesische Werft im Dezember mit dem Bau der MS Conti Selenit beauftragt. Prospektiertes Auslieferungsdatum war der 28.02.2010.

Der Baupreis für das Schiff betrug 38.120.000,- US$. Dieser wurde durch die Commerzbank AG, Hamburg finanziert. Sie diese gewährte der Beteiligungsgesellschaft einen Zwischenfinanzierungskredit in Höhe von 33,8 Mio. US$, welcher bei Ablieferung des Schiffes teilweise zurückgeführt werden musste und im Übrigen in ein Schiffshypothekendarlehen in Höhe von 29 Mio. US$ umgewandelt wurde. Durch das eingeworbene Kommanditkapital von planmäßig 13 Mio. € sollte die Verpflichtung zur Teilrückführung des Kredits erfüllt werden.

Bereits ab dem Jahre 2009 war die sich ausweitende Überkapazität im Bulk-Carrier-Markt sichtbar, das Jahr 2009 wurde als äußerst schwieriges Jahr in Fachkreisen beschrieben. Dennoch wurden die Markt- und Auftragserwartungen im Prospekt für die MS Conti Selenit positiv beschrieben, die Tatsache, dass bereits Überkapazitäten auf dem Schiffsmarkt im Bereich der Massengutschifffahrt vorhanden waren, wurde überhaupt nicht angesprochen. Nach Auffassung von Witt Rechtsanwälte liegt hierin eine falsche Darstellung der Chancen und Risiken der Beteiligung.
Witt Rechtsanwälte geht daher davon aus, dass einen Schadenersatzanspruch der Anleger gegen die Gründungsgesellschafter nach den Grundsätzen der Prospekthaftung im weiteren Sinne begründet ist.

Witt Rechtsanwälte informiert Sie gerne in einem kostenlosen Informationsgespräch über die weiteren Möglichkeiten.